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Historie

Die Wurzel der Kartoffel liegt in Südamerika Die Bewohner der Anden, einer großen Gebirgskette in Südamerika, hatten vor etwa 2000 Jahren die ersten Wildformen der Erdäpfel gegessen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die „tolle Knolle“ zu einem Grundnahrungsmittel der Andenvölker. Erst um dir Zeit der Bauernkriege in Deutschland (1525), hatten die spanischen Eroberer in Südamerika die ersten Kontakte mit der Pflanze. Mitte des 16. Jahrhunderts brachten die Spanier die ersten Kartoffelpflanzen nach Europa. Lange Zeit führte die Kartoffel ein Schattendasein. Meist wurde sie wegen ihrer schönen Blüten in den Gärten kultiviert, die Knolle gab man den Schweinen. Wahrscheinlich zwang bittere Not und Elend während des 30 jährigen Krieges die Menschen dazu die Knolle selbst zu essen. Die Kartoffelpflanze hielt nun vermehrt in den Bauerngärten Einzug. Für den eigentlichen Durchbruch der Kartoffel dürfte wohl ein Erlas Friedrich des Großen gesorgt haben. Er befahl den Bauern den Kartoffelanbau, um drohenden Hungersnöten vorzubeugen.
 
 


Konzept und Realisierung: Becki & Bildner   www.kulturverein-bellheim.de


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